Niedernissa, das 1268 als „Nuyseze“ erstmals urkundlich erwähnt wurde, gehörte bereits seit 1343 zu Erfurt, das im Mittelalter ein ausgedehntes stadteigenes Landgebiet erwarb und dies in südöstlicher Richtung bis an den Haarberg ausdehnte. Nach Auflösung des Erfurter Landgebietes bis 1994 wurde Niedernissa dem daraus gebildeten Landkreis Erfurt eingegliedert, dem es zunächst selbständig und ab 1950, als Ortsteil von Windischholzhausen bis 1989 zugehörig war.

1994 wurde Niedernissa mit seinem Ortsteil Rohda in die Stadt Erfurt eingemeindet. 2004 trennte sich der Ortsteil Rohda von Niedernissa und es entstanden Niedernissa und Rohda (Haarberg) als selbstständige Ortschaften der Landeshauptstadt Erfurt.

Viele Grüße vom Ortsverein

um unseren Verein noch bekannter zu machen haben wir eine Postkarte im XXL-Format produziert, welche in diesen Tagen in alle Postkästen der Niedernissaer flattert. Wir würden uns freuen wenn es neue Interessierte gibt die noch mehr Farbe in unser Vereinsleben und somit unseren Ort bringen möchten. Gern dürfen Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

Östlich des Dorfes verläuft der Peterbach, auf dessen anderer Seite das zur Gemeinde Mönchenholzhausen im Landkreis Weimarer Land gehörende Obernissa liegt. Weitere Nachbardörfer sind Urbich und Büßleben im Norden, Rohda im Südosten und Windischholzhausen im Westen. Die Entfernung zur Erfurter Altstadt beträgt etwa sieben Kilometer.

Niedernissa ist ursprünglich ein Straßendorf. Nach 1990 entstand im Osten des alten Dorfs eine Einfamilienhaussiedlung, die für einen erheblichen Bevölkerungszuwachs sorgte.

Quelle erfurt.de